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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Sun Storage Angebot

Das Adveterra Sun Storage Angebot ist ein Solarenergiesystem zur Produktion, Speicherung und Netzeinspeisung von Solarstrom sowie der Optimierung des Eigenverbrauchs mit einer intelligenten Steuerung, welche auf die Komponenten abgestimmt und ausbaufähig ist.
Es ist modular aufgebaut und kann je nach Situation und Bedürfnis beim Kunden zusammengestellt und schrittweise erweitert werden.
Die einzelnen Komponenten sind untereinander kompatibel.
Das Adveterra Sun Storage Angebot eignet sich für Privatkunden mit einem Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhaus.
Die von Adveterra Swiss AG angebotenen Komponenten sind aufeinander abgestimmt und als Standardsystem geprüft. Für die Online-Visualisierung und allfällige Fernwartung der Anlage benötigt der Kunde einen Internet Anschluss.
Vereinzelt bestehende bauliche Besonderheiten müssen vor Ort geprüft werden.
In einem ersten Schritt kann sich der Kunde online für ein Adveterra Sun Storage System bewerben. Nach Absprache wird ein Vor-Ort-Termin mit dem Kunden vereinbart, um das finale Angebot erstellen zu können. Dies bildet die Basis für die Bestellung.
Der Ablauf erfolgt in 6 Schritten:
1. Erstellung Angebot an den interessierten Kunden und Kontaktaufnahme durch Adveterra Swiss AG.
2. Vor-Ort-Besuch und Erstellung des finalen Angebotes.
3. Vertragsunterzeichnung.
4. Vorbereitung Installation inkl. Gesucherstellung.
5. Installation und Inbetriebnahme.
6. Einweisung des Kunden und Abnahme durch den Kunden.
Die Komponenten werden von geschulten Partnern installiert. Der persönliche Ansprechpartner für den Kunden ist die Adveterra Swiss AG.
Bei Kauf der Anlage wird der Rechnungsbetrag gesplittet: 40 % des Bestellwertes sind nach Vertragsunterzeichnung, 60% nach Abnahme fällig.
Bei Pacht der Anlage ohne Anzahlung: während einer 10-jährigen Laufzeit wird jeweils zu Beginn des Monats die Pacht zur Zahlung fällig.
Bei Pacht der Anlage mit Anzahlung: die erste grosse Rate (Anzahlung) wird zu Beginn der Laufzeit fällig und während der 10-jähriegen Laufzeit wird jeweils zu Beginn des Monats die Pacht zur Zahlung fällig.
Fragen können per E-Mail an das Adveterra Sun Storage Service Team gesendet werden: service@adveterra.ch oder über die Rufnummer 044 998 16 00 telefonisch gestellt werden.

Photovoltaik

In der Schweiz liegt die durchschnittliche Sonneneinstrahlung bei rund 1100 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter und Jahr. Die höher gelegenen Gebiete erreichen sogar Werte über 1400 kWh, was der Einstrahlung im Mittelmeergebiet entspricht.
Jedoch sind die Stromerzeugung mit einer Photovoltaikanlage und der Stromverbrauch im Haushalt selten den ganzen Tag über synchron. Mit einer intelligenten Steuerung ergänzt durch einen Solarstromspeicher kann dies optimiert werden, sodass möglichst viel mit der Photovoltaikanlage selbst produzierter Strom genutzt werden kann. Im Winterhalbjahr und je nach Anlagenausrichtung können diese Werte von Anlage zu Anlage abweichen.
Ohne Solarstromspeicher kann selbst produzierter Strom nur direkt verbraucht werden, wenn die Sonne scheint. Ein Solarstromspeicher dient als Zwischenspeicher.
Jede Dachfläche, die nicht mehr als 45° von Süden abweicht eignet sich besonders gut für eine Photovoltaikanlage.
Eine Photovoltaikanlage auf einem Dach mit Südwest- oder Südost Ausrichtung erreicht immer noch 95% des maximalen Ertrags eines Süddaches.
Ost- und West ausgerichtete Dächer erreichen noch 75% des maximales Ertrags, ein kombiniertes Ost- und West-Dach produziert in der Jahresbilanz damit sogar mehr Solarstrom als eine nach Süden ausgerichtete Dachhälfte.
Der Ertrag einer Photovoltaikanlage sollte den jährlichen Strombedarf decken.
In der Regel beträgt die Dauer von der Vertragsunterzeichnung bis zur Inbetriebnahme 8 bis 12 Wochen. Die eigentliche Installation dauert in der Regel max. 2 Tage.
Dank dem teilrevidierten Raumplanungsgesetz, welches seit 1. Mai 2014 in Kraft gesetzt ist, fällt für „genügend angepasste“ Photovoltaikanlagen die Bewilligungspflicht weg. Die Raumplanungsverordnung (RPV) definiert „genügend angepasste“ folgendermassen: Die Photovoltaikanlagen müssen als kompakte Fläche und mit einem Abstand von max. 20 cm von der Dachfläche installiert werden. Ungeachtet dessen, ist eine Meldung bei den Baubewilligungsbehörden vor Baubeginn jedoch notwendig (siehe RPV Art. 32a). Im Rahmen der Projektabwicklung durch die Adveterra Swiss AG werden diese und weitere administrative Aufgaben von der Adveterra Swiss AG übernommen.
Alle administrativen Aufwände wie das Anschlussgesuch, Meldeformular für Solaranlagen, Fördergesuch Batteriespeicher, Baubewilligung (falls nötig), Anmeldung bei Swissgrid für Einmalvergütung (EIV), Meldung an die Versicherung, Mess- und Prüfprotokoll, Sicherheitsnachweis (SiNa) und Beglaubigung der Anlage übernimmt die Adveterra Swiss AG für den Kunden.
Nein, bei Inbetriebnahme wird die Photovoltaikanlage vom Handwerker fachmännisch eingestellt, danach sind keinerlei Eingriffe mehr nötig. Photovoltaikanlagen laufen automatisch und sind mit einem Überwachungssystem ausgerüstet, das allfällige Fehler meldet.
Bei Photovoltaikanlagen empfiehlt sich alle zwei bis drei Jahre eine optische Kontrolle der Module (Verschmutzung, Modulschäden). Insbesondere flach liegende PV-Module sollten regelmässig von einer Fachperson gereinigt werden. Spritzen Sie ihre Panels nicht mit einem Wasserschlauch ab, denn es könnten sich Kalkablagerungen bilden, und das kalte Leitungswasser könnte auf den aufgeheizten Modulen zu Spannungsrissen führen. Im Falle einer reduzierten Stromproduktion der Anlage lohnt es sich, frühzeitig eine Fachperson beizuziehen. Diese kann durch Messungen an den Modulen und am Wechselrichter eventuelle Störungen erkennen und anschliessend beseitigen.
Eine störungsfreie Funktion ist von vielen Faktoren abhängig. Ein spezielles Augenmerk sollte jedoch auf die Verschmutzung der Solarmodule gelegt werden. Verschmutzte Photovoltaikmodule führen zur Reduzierung des Wirkungsgrades und damit zu Einbussen bei der Stromproduktion. Regelmässige Kontrollen zur Sicherung der Investition sind deshalb empfehlenswert.
Bei der Installation einer Photovoltaikanlage auf einem bestehenden Gebäude sind die Investitionskosten in fast allen Kantonen steuerlich abzugsfähig.
kWp steht für kilo-Watt-peak. Sie gibt an, welche elektrische Leistung von Photovoltaikanlagen bei voller Sonnenbestrahlung und Normbedingungen produziert werden kann.
kWh steht für kilo-Watt-Stunden. Sie gibt die über einen bestimmten Zeitraum erbrachte Leistung einer Photovoltaikanlage an.
Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom, welchen die Photovoltaik-Module produzieren, in Wechselstrom um, welchen man im Haushalt verbrauchen kann.
Die Struktur mit welcher die Module auf dem Dach befestigt werden nennt man Unterkonstruktion. Diese Aluminium-Konstruktionen stellen sicher, dass die Solaranlage auch bei Wind und Schnee sicher auf dem Dach montiert bleibt.
Unter Eigenverbrauch oder der Eigenverbrauchsquote versteht man das Verhältnis von selbst genutzter Energie aus der Photovoltaikanlage zur gesamten produzierten Energie der Photovoltaikanlage. Je höher der Eigenverbrauch ist, desto mehr Strom aus der Photovoltaikanlage wird direkt im Haus verwendet und nicht ins Netz eingespeist. Der Autarkiegrad definiert das Verhältnis von eigenverbrauchtem Solarstrom aus der Photovoltaikanlage zum gesamten Stromverbrauch. Je höher der Autarkiegrad desto mehr Stromverbrauch kann mit der Photovoltaikanlage gedeckt werden und desto weniger Strom aus dem Netz wird benötigt.
Bei Solarstromanlagen werden Kabel von den PV-Modulen zum Wechselrichter und weiter zum Anschluss an das Stromnetz verlegt – eine einfache und von aussen kaum sichtbare Elektro-Installation.
Die Versicherungsdeckung ist von Kanton zu Kanton verschieden. Bei gewissen kantonalen Gebäudeversicherungen sind Schäden an Solaranlagen automatisch mitversichert.

Solarstromspeicher

Ja, die Kapazität kann ausgebaut werden von 6 kW auf 9 kW oder 12 kW. Dies sollte aber innerhalb der ersten 2 Betriebsjahre geschehen. Ist ein stufenweiser Ausbau des Speichers über die Jahre erwünscht, sollte dies von Anfang an geplant werden.
Mit unserem Batteriespeicher kann der Eigenverbrauch von selbst produziertem Strom gesteigert werden. Dadurch profitieren Sie als Endkunde von der Differenz zwischen Bezugskosten und Einspeisetarif für jede selbst verbrauchte kWh. Diese variiert je nach Region und Energieversorger und beträgt zwischen 5 und 15 Rappen je kWh. Unser Speicher kann zudem zur Notstromversorgung eingesetzt werden.
Batteriespeicher sind vor allem für Eigenheimbesitzer oder Gewerbetreibende interessant, die über eine eigene Stromproduktion in Form einer Solaranlage oder einer anderen Stromerzeugungsanlage verfügen und so ihren Eigenverbrauch steigern können. Auch Eigenverbrauchsgemeinschaften können von einem Batteriespeicher profitieren.
Ja! Unsere Speicherbatterie ist ein autonomes System und daher bestens geeignet für die wirtschaftliche Nachrüstung der bestehenden Solaranlagen. Der Speicher ist technisch mit den gängigsten Wechselrichtern kompatibel.
Ein Solarstromspeicher kann eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren aufweisen, diese ist jedoch abhängig vom Gebrauch des Solarstromspeichers und von der Umgebungstemperatur.
Das hängt von der Zugänglichkeit des gewünschten Standorts für den Solarstromspeicher im Haus und von der Hausinstallation ab. Abhängig davon, ob beispielsweise Anpassungen am Tableau oder das Verlegen zusätzlicher Kabel erforderlich sind, kann die Installation von einem halben bis zu zwei Tagen in Anspruch nehmen.
Das Schweizer Stromsystem ist ein 3- phasiges Wechselstromnetz. Stationäre Energiespeicher (für direkten Energieaustausch mit dem Stromversorgungsnetz) müssen in der Schweiz in der Regel dreiphasig angeschlossen und betrieben werden, um die Stabilität zu gewährleisten. Der Betrieb eines einphasigen Batteriespeichers ist nur mit Ausnahmebewilligung des Netzbetreibers möglich. Da aber in der Regel die grossen Verbraucher wie Herd, Waschmaschine und Tumbler im Haushalt ebenfalls dreiphasig angeschlossen sind, wir empfohlen dreiphasig betriebene Speicher einzusetzen, um den Eigenverbrauch entsprechend optimieren zu können.
Die vom Adveterra Sun Storage System eingesetzten Solarstromspeicher verfügen über Sicherheitszertifikate der Hersteller und erfüllen hohe Sicherheitsstandards. Die Installationsvorschriften müssen eingehalten werden und die Umgebungsbedingungen müssen stimmen. Dies kann Einfluss auf den Installationsort des Speichers haben.
Der von uns eingesetzte Batteriespeicher ist «eigensicher», d.h. bei Kurzschluss in den Anschlussleitungen wird er automatisch abgeschaltet, so dass keine Gefahr besteht. Gegen äussere Einwirkung ist er durch ein stabiles Gehäuse geschützt.
Über einen bidirektionalen Zähler wird der Stromfluss im Haus gemessen, so dass der Lade- oder Entladevorgang des Speichers zu Zwecken des Eigenverbrauchs automatisch optimiert wird.

Steuerung

Die intelligente Steuerung unseres Energie Speicher Systems ermöglicht den optimierten Einsatz des produzierten Solarstroms und bietet eine Visualisierung von Daten wie Verbrauch, Produktion, Batterieladung und -entladung via Mobile App und Webbrowser.
Ja, für Android und IOS Smartphones. Diese können über den Mobile App Store heruntergeladen und die eigene Photovoltaikanlage hinzufügt werden. Damit besteht jederzeit Zugang zu den aktuellen Daten der Anlage.
Die Steuerung dient der Steigerung des Eigenverbrauchs und dem Messen der Energieflüsse der installierten Komponenten. Diese Informationen stehen unter einem persönlichen Web- oder App-Zugang zur Verfügung. Auf Wunsch des Kunden erlaubt die Steuerung zusätzlich eine Fernwartung der Anlage.

Wissenswertes rund um Energie

Für die künftige Energieversorgung im Winter ist primär durch verbesserte Wärme¬dämmung der Verbrauch an Heizenergie zu senken. Der Wärmebedarf kann damit durch Wärmepumpen, Solarwärme und Holzenergie gedeckt werden. Zur Stromversorgung ist der Solarstrom vor allem im Winter durch Wasserkraft, Windenergie und Biomasse-Kraftwerke zu ergänzen.
Bandenergie, also die gleichmässige Stromproduktion aus Atomkraftwerken, wird entfallen. Die zukünftige Stromversorgung stützt sich auf eine intelligente Kombination der verschiedenen erneuerbaren Energiequellen.
Ein durchschnittlicher 3- bis 4-Personen-Haushalt braucht rund 3600 kWh Strom pro Jahr, wozu Solarmodule mit einer Fläche von 20 Quadratmetern ausreichen. In der Schweiz ist somit genügend Sonneneinstrahlung vorhanden, um Solaranlagen effizient zu betreiben.
Um Solarstrom über tausende Kilometer zu transportieren, fehlen die Leitungen, und die Stromübertragung wäre mit grossen Energieverlusten verbunden. Solarwärme über grosse Distanzen zu transportieren ist technisch unmöglich – das Wasser wäre kalt, wenn es bei uns einträfe. Die Zukunft der Energieversorgung wird deshalb dezentral sein, d.h. die Solarenergie wird dort produziert, wo sie gebraucht wird.
Solarenergie vermindert die Abhängigkeit von Öl-, Gas- und Uranimporten aus unsicheren Weltregionen. Die Schweiz kann damit jährlich über 10 Milliarden Franken für den Kauf dieser Energieträger einsparen. Der Umstieg auf erneuerbare Energien bedeutet somit eine höhere Versorgungssicherheit und eine Steigerung der Wertschöpfung im eigenen Land. Die Kombination der verschiedenen erneuerbaren Energien gewährleistet eine jederzeit sichere Stromversorgung. Wenn die Sonne nicht scheint, kommen Wasserkraft, Windenergie oder Biomasse zum Einsatz. Mit dem hohen Anteil an Strom aus Stauseen kann in der Schweiz die variable Solarstrom¬produktion problemlos ausgeglichen werden. Die Schweiz ist deshalb prädestiniert für einen raschen Atomausstieg.
Die Hersteller von Photovoltaik-Modulen zur Stromerzeugung geben Garantien zwischen 20 und 25 Jahren. Die durchschnittliche Lebensdauer liegt bei 30-40 Jahren. Auch Sonnenkollektoren zur Wärmeerzeugung haben eine Lebensdauer von über 25 Jahren.
Wir vergleichen die graue Energie, die zur Herstellung und Entsorgung einer Photovoltaikanlage benötigt wird, mit der entsprechenden Energie, die in europäischen Kraftwerken dank der Solarstromproduktion eingespart werden kann. Darauf basierend beträgt die energetische Amortisationsdauer je nach Herkunft der Module 1.5 bis 2.2 Jahre. Somit kann eine PV-Anlage während ihrer mindestens 30-jähri¬gen Betriebsdauer die zur Herstellung benötigte, nicht erneuerbare Primärenergie 14- bis 20-mal einsparen. Siehe Artikel zur Ökobilanz von Solarstrom: mehr...
Bei einer Solarwärmeanlage zur Erzeugung von Warmwasser liegt die energetische Amortisations¬dauer bei weniger als einem Jahr.
Der Energiemarkt ist bereits seit langem verzerrt: Die fossilen und nuklearen Energien beinhalten ungedeckte Kosten und indirekte Subventionen, die von der Allgemeinheit getragen werden und im Vergleich mit den erneuerbaren Energien nicht angemessen berücksichtigt werden.
Die Schweiz hat sich zur Energiewende bekannt. Um diesen Richtungswechsel erfolgreich und im erforderlichen Tempo zu vollziehen, braucht es Korrekturen, um den verzerrten Energiemarkt auszugleichen. Ein solcher zeitlich begrenzter Anstoss ist die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) respektive die Einmalvergütung (EIV).
Oberstes Ziel ist die möglichst vollständige Versorgung der Schweiz mit erneuerbaren Energien bis spätestens 2050. Die bundesrätliche Energiestrategie stellt die Weichen in diese Richtung, aber die vorgesehenen Massnahmen für mehr Energieeffizienz und einen raschen Ausbau der erneuerbaren Energien sind bisher ungenügend. Angesichts der massiven Verzerrungen auf den internationalen Energiemärkten (fehlende Kostenwahrheit) und der Dringlichkeit der Energiewende sind kurz- und mittelfristig staatliche Fördermassnahmen unumgänglich. Swissolar setzt sich deshalb für eine Fortführung und laufende Optimierung der erfolgreichen kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) im Strombereich ein. Im Wärmebereich gilt es, die kantonalen Förderprogramme zu harmonisieren und zu verbessern. Daneben setzt sich Swissolar für den Abbau von kostentreibenden Markthemmnissen ein. Es liegt nun am Parlament, die notwendigen Verbesserungen an der Energiestrategie 2050 des Bundesrates vorzunehmen.
Swissolar setzt sich für politische Rahmenbedingungen zur raschen Umsetzung der bundesrätlichen Energiestrategie ein, fördert die Weiterbildung von Fachleuten, beteiligt sich an der Erarbeitung von Normen und Regelwerken und informiert Bauherren und weitere Kreise über die Anwendungsmöglichkeiten der Solarenergie. Damit vertritt Swissolar die Interessen der Solarbranche in der Politik und gegenüber anderen Akteuren.
Der Umbau der heutigen Energieversorgung mit 80% Abhängigkeit von nichterneuerbaren, ausländischen Quellen zu einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien ist eines der wichtigsten und herausforderndsten Projekte der Schweiz in den nächsten Jahrzehnten. Die Mitglieder von Swissolar sind bereit, einen massgeblichen Beitrag dazu zu leisten. Dies können sie aber nur tun, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dazu gegeben sind – um Profitmaximierung geht es dabei nicht!
Hauseigentümer können ihre Investitionen in erneuerbare Energien auf die Miete abwälzen. Im Gegenzug sinken jedoch die Nebenkosten, da weniger Heizöl, Gas oder Strom verbraucht wird. Je teurer diese konventionellen Energien werden, desto günstiger werden erneuerbare Energien für die Mieter. Eine Kostenzunahme haben jene Mieter zu erwarten, deren Hauseigentümer nicht in Gebäudesanierungen und Solaranlagen investiert haben.
Der Anteil des selbst verbrauchten Solarstroms (Eigenstromverbrauch) kann durch sogenanntes Lastmanagement erhöht werden – beispielsweise durch das automatische Einschalten der Wärmepumpe zur Warmwassererzeugung wenn die Sonne scheint. Eine weitere Möglichkeit zur Erhöhung des Eigenstromverbrauchs ist die dezentrale Stromspeicherung in Blei- oder Lithiumionen-Batterien. In einem Einfamilienhaus können damit Eigenverbrauchsanteile bis zu 60 Prozent erreicht werden.
Ende 2013 lag der Anteil Solarstrom in der Schweiz erst bei 1%. Experten sind sich einig, dass bis zu einem Anteil von 10 % Solarstrom keine besonderen Massnahmen zum Netzausbau erforderlich sind. Bei höheren Anteilen genügen meist einfache technische Massnahmen, beispielsweise Leistungsbegrenzung und Blindleistungsteuerung der Wechselrichter oder Lastmanagement. Netzausbauten sind nur in Ausnahmefällen in ländlichen Regionen erforderlich. Voraussetzung für diesen geringen Investitionsbedarf ist jedoch, dass der Solarstrom-Ausbau wie bisher vorwiegend dezentral erfolgt.
Fast alle Anbieter von Photovoltaik-Modulen sind im Verband Stiftung SENS zusammengeschlossen und entwickeln ein gemeinsames, freiwilliges Rücknahme- und Recyclingkonzept.
Batteriespeicher werden durch die Interessenorganisation Batterieentsorgung Inobat fachgerecht entsorgt.
Die in der Schweiz verwendeten Solarmodule bestehen aus kristallinem oder amorphem Silizium. Silizium ist nicht giftig und wird aus Quarzsand gewonnen. Anteilsmässig bestehen die Panels zu 80-96% aus Glas, zu 10-19% aus Aluminium, Kupfer und Kunststoff sowie zu 0.1-0.2% aus Halbleitermetallen. Glas, Aluminium und andere Metalle werden wieder verwertet.
Die umstrittenen Photovoltaik-Module aus Cadmium-Tellurid werden in der Schweiz praktisch nirgends eingesetzt. Bei sachgerechter Entsorgung haben aber auch diese Module eine hervorragende Ökobilanz.
Literaturrecherchen sowie eigene theoretische und messtechnische Untersuchungen des BAFU zeigen, dass Immissionen einer PV-Anlage gemessen an den Immissionsgrenzwerten der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) an den typischen Aufenthaltsorten von Menschen gering sind.
Selbstverständlich werden auch Häuser mit PV-Anlagen gelöscht. Feuerwehren wissen, wie solche Häuser gelöscht werden müssen. Erleichtert wird die Arbeit der Feuerwehren, wenn wichtige Anlagenunterlagen (wie z.B. Verschaltungspläne) der Feuerwehr zugestellt wurden bzw. wenn die Feuerwehr bei nicht gemeldeten bzw. schwer einsehbaren Anlagen durch einen Warnkleber im Eingangsbereich des Gebäudes über die PV-Anlage informiert wurde.
Nein. Die Installation stromführender Anlagen erfordert jedoch immer eine sachgerechte Installation. Wichtig ist z.B. die fachgerechte und ordentliche Verlegung sowie Befestigung von Kabeln sowie die Verwendung hochwertiger und zulässiger Steckverbindungen.
Alle marktgängigen Module sind mit einem hochbelastbaren Solarglas ausgestattet, das auch schwerem Hagel standhält. Die Vereinigung kantonaler Feuerversicherungen führt ein Hagelregister mit geprüften Produkten. Als Schutz gegen Blitzschlag müssen die PV-Module an einen allenfalls vorhandenen Blitzschutzableiter des Hauses angeschlossen werden. Die Installation einer Solaranlage führt jedoch nicht zur Pflicht der Installation eines Blitzableiters.
Bei unsachgemässer Installation, mangelhaften Komponenten oder bei Tierverbiss der Kabel (z.B. durch Marder) kann die Gefahr eines elektrischen Kurzschlusses und damit eine Brandgefahr bestehen. Bei unsachgemässer Montage sind zudem Sturmschäden möglich. Gegen abrutschenden Schnee sind - wenn nötig - Schneefanggitter zu montieren. Die von Swissolar zertifizierten Solarprofis sind Garanten für eine sachgemässe Installation mit geeigneten Komponenten.
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